Lufthansa vs. Air France: Die bessere Langstrecken-Airline in der Economy Class
Dieser Artikel handelt von Lufthansa vs Air France in der Economy Class – Welche Airline punktet mehr bei Langstreckenflügen.

Seit wir in Costa Rica leben, bedeutet es für mich, regelmäßig den langen Flug nach Berlin auf mich zu nehmen. Dort lebt ein Großteil meiner Familie und viele organisatorische Dinge wie Arzttermine oder Behördengänge lassen sich nur vor Ort erledigen.
Die Wahl der Airline ist für mich deshalb längst mehr als nur ein spontaner Preisvergleich. Es geht um Komfort auf über 11 Stunden Flug, um Zuverlässigkeit und vor allem um ein Meilenprogramm, das sich langfristig auszahlt. Wer öfter zwischen Europa, Mittelamerika oder anderen Langstreckenzielen unterwegs ist, weiß: Die richtige Airline spart nicht nur Nerven, sondern auf Dauer auch Geld.
Welche Airline bietet das bessere Gesamtpaket? Wie bequem sind die Sitze wirklich? Und bei welchem Vielfliegerprogramm kommst du schneller zu Freiflügen oder Upgrades?
In diesem Artikel vergleiche ich ehrlich und unabhängig Lufthansa vs Air France in der Economy Class aus der Sicht einer Vielfliegerin, die Komfort und smarte Vorteile zu schätzen weiß.
Warum die Airline-Wahl für mich langfristig entscheidend ist
Seit unserem Umzug von Berlin nach Costa Rica gehört Langstreckenfliegen für mich einfach dazu. Mindestens ein- bis zweimal im Jahr sitze ich im Flieger zurück nach Deutschland – für Familienbesuche, Arzttermine, geschäftliche Dinge oder einfach, um Zeit mit Freunden zu verbringen und ein Stück Heimat zu genießen.
Genau deshalb hat sich meine Sicht aufs Fliegen verändert. Es geht mir nicht mehr nur um den günstigsten Preis, sondern darum, eine verlässliche Airline zu haben, bei der ich weiß, was mich erwartet. Ich möchte komfortabel, stressfrei und möglichst effizient reisen. Wer regelmäßig zehn bis dreizehn Stunden in der Economy verbringt, merkt schnell, wie sehr selbst kleine Unterschiede den ganzen Flug verändern können.
Ein besonders wichtiger Punkt ist für mich das Meilenprogramm. Wer regelmäßig fliegt, kann mit jedem Flug Meilen sammeln und langfristig profitieren, zum Beispiel durch kostenlose Flüge, Upgrades oder Statusvorteile, wie zusätzliches Gepäck oder den Zugang zur Flughafenlounge.
Deshalb habe ich mich intensiv mit den zwei großen Optionen beschäftigt, die für meine Strecke nach Costa Rica infrage kommen: Lufthansa (mit dem Miles & More-Programm) und Air France (mit Flying Blue). Welche Airline bietet das bessere Gesamtpaket für Economy-Reisende auf der Langstrecke? Und welche lohnt sich langfristig wirklich?
Streckennetz & Flugverbindung nach Costa Rica
Wer regelmäßig zwischen zwei Kontinenten unterwegs ist kann verstehen, dass eine gute Flugverbindung entscheidend ist. Es geht nicht nur darum, die Reisezeit möglichst kurz zu halten, sondern auch stressige Umstiege, lange Wartezeiten oder unpraktische Verbindungen zu vermeiden.
Lufthansa: Aus Deutschland direkt nach San José
Lufthansa fliegt mehrmals pro Woche direkt von Frankfurt nach San José. Für Reisende, die aus Frankfurt starten, ist das praktisch, weil man sich das Umsteigen spart und schneller am Ziel ist. Für mich persönlich bringt es allerdings keinen Vorteil, da ich aus Berlin komme und ohnehin einen Zubringerflug brauche. Die Verbindung ist meistens im europäischen Winterhalbjahr öfter zu finden.
Air France: Über Paris nach San José
Air France fliegt täglich von Paris (CDG) nach San José. Die Anreise nach Paris erfolgt in der Regel über Zubringerflüge aus deutschen Städten wie Berlin, Hamburg, München oder Frankfurt. Das Umsteigen in Paris kann je nach Verbindung etwas nervenaufreibend sein, vor allem am großen und teils unübersichtlichen Flughafen Charles de Gaulle. Dafür punktet Air France mit täglicher Verfügbarkeit, oft günstigeren Preisen und flexibleren Flugzeiten.
Sitze, Beinfreiheit & Komfort – wie bequem ist die Economy?
Elf bis dreizehn Stunden in der Economy können sich ziehen wie Kaugummi oder auch halb so wild sein, wenn die Basics, wie ein bequemer Sitz, stimmen.
Lufthansa: Solide, aber mit Limits
Bei Lufthansa ist der Sitzabstand mit etwa 79 cm und die Breite mit rund 43 cm eher Standard. Es reicht aus, aber ein bisschen mehr Platz wäre selbst für mich (1,69 m) ganz schön. Die Polsterung ist in Ordnung und Kopfkissen, Nackenstütze und Rückenlehne machen ihren Job. Aber was mir aufgefallen ist, die Sitze lassen sich nur minimal zurücklehnen, sodass schlafen schwieriger ist. Ich nutze die Vollfunktion zwar nur, wenn mein Hintermann sie auch nutzt, aber die Option zu haben fände ich besser. Super positiv fand ich, dass auf meinen Flügen nach Costa Rica Maschinen eingesetzt wurden, bei denen die Fensterreihe nur zwei Sitze hat. Für mich und Angel ist das perfekt, da er gerne am Gang und ich am Fenster sitze und keiner den kürzeren Ziehen muss.
Air France: Etwas mehr Komfort
Bei Air France gibt es ein kleines bisschen mehr Platz: bis zu 81 cm Sitzabstand und etwas breitere Sitze (bis zu 46 cm), vor allem in den neueren Maschinen wie A350 oder Dreamliner. Dort wirkt auch die Kabine moderner, heller und angenehmer. Besonders gut fand ich, dass sich die Rückenlehne besser verstellen lässt, was auf Nachtflügen wirklich einen Unterschied macht. Der Nachteil: In den Economy-Reihen gibt es meistens drei Sitze nebeneinander. Wer nur zu zweit reist, muss entweder einen Platz „opfern“ oder einen saftigen Aufpreis zahlen, um nebeneinander in einer Zweierreihe zu sitzen.
Mein Fazit
Wenn es um Sitzkomfort geht, liegt Air France leicht vorne, vor allem wegen der moderneren Kabine und etwas mehr Platz. Lufthansa hat aber den Vorteil mit den Zweier-Sitzreihen, was für Paare super angenehm ist. Am Ende hängt es ein bisschen davon ab, was dir wichtiger ist: moderneres Flugzeug mit etwas mehr Raum oder die praktische Sitzkonstellation. Da wir meistens zu zweit reisen ist es für mich die Sitzkonstellation.
Verpflegung in der Economy
Essen und Trinken sind für mich auf Langstreckenflügen nicht nur eine nette Ablenkung. Sie können wirklich darüber entscheiden, ob sich der Flug angenehmer oder schneller anfühlt.
Lufthansa: solide und verlässlich
Bei Lufthansa bekommst du normalerweise zwei warme Mahlzeiten, eine direkt nach dem Start und eine kurz vor der Landung. Dazwischen gibt es Snacks. Die Gerichte sind international gehalten, manchmal ein bisschen „deutsch“ angehaucht. Geschmacklich alles in Ordnung, aber selten ein Highlight. Bei meinem letzten Flug gab es zweimal Pasta, wenn man sich, wie ich, gegen die Fleischklöße entschieden hat
Die Getränkeauswahl ist klassisch: Softdrinks, Kaffee, Tee, Bier und Wein sind inklusive. Schnaps bekommst du auf Nachfrage, meistens ohne Aufpreis. Was mir positiv aufgefallen ist: Die Crew bringt regelmäßig Wasser durch die Reihen. Dadurch muss man nicht selbst danach fragen oder aufstehen, um sich etwas zu holen.
Air France: mehr Flair und kleine Extras
Bei Air France merkt man gleich den feinen, französischen Touch bei den Gerichten. Oft gibt es eine Käseauswahl oder kleine Desserts, die wirklich lecker sind. Das wirkt einfach ein bisschen feiner. Besonders der Wein war auf meinen Flügen deutlich besser als das, was man sonst in der Economy bekommt und ein besonderes Highlight für mich; Champagner!
Ein kleiner Minuspunkt: Wer zwischendurch etwas trinken will, muss meistens selbst zur Bordküche gehen. Das ist ziemlich unpraktisch, vor allem, wenn man am Fenster sitzt.
Vegetarisch und Vegan
Ich esse nur wenig Fleisch und ungern beim Fliegen und habe daher bei beiden Airlines die vegetarische Option ausprobiert. In der Praxis hieß das aber meistens, dass man die vegane Variante bekommt. Bei Air France fand ich es schade, auf den Käse verzichten zu müssen und statt Butter, Margarine zu bekommen. Das ist einfach nicht meins. Daher habe bei zukünftigen Flügen wieder das Standard Menü genommen.
Angel hat Allergien gegen tierisches Eiweiß und nimmt daher sowieso die vegane Option. Ihm hat die Variante bei Lufthansa deutlich besser geschmeckt.
Mein Fazit
Lufthansa bleibt eher klassisch, dafür zuverlässig und unkompliziert. Bei Air France hat man mehr Stil und die Mahlzeiten fühlen sich liebevoller an, besonders, wenn man Wein schätzt. Bei vegetarisch oder vegan kommt es ein bisschen auf den Geschmack an: uns hat in diesem Fall Lufthansa besser gefallen, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Service & Freundlichkeit der Crew
Gerade auf langen Flügen macht die Crew oft den Unterschied. Ein freundliches Lächeln, ein kurzer Smalltalk oder das Gefühl, dass jemand aufmerksam ist, können die Reise deutlich angenehmer machen.
Lufthansa: professionell und zuverlässig
Bei Lufthansa habe ich den Service meistens als sehr strukturiert erlebt. Alles läuft organisiert, die Abläufe sind eingespielt und trotzdem bleibt die Crew freundlich. Viele Flugbegleiter sind aufmerksam, hilfsbereit und manchmal sogar für einen lockeren Spruch zu haben. Auch das Englisch ist bei allen auf einem sehr guten Niveau, sodass man sich gut verständigen kann, auch wenn man kein Deutsch spricht. Wenn du Wert auf einen ruhigen, reibungslosen Ablauf legst, bist du hier definitiv richtig.
Ein Beispiel, das mir besonders in Erinnerung geblieben ist: Ich bin einmal direkt einen Tag nach meinem Geburtstag geflogen. Ein nettes Crew-Mitglied kam zu mir, gratulierte nachträglich und brachte mir ein kleines Geschenk – Pralinen, einen Kaffee-Becher und eine Karte, unterschrieben vom gesamten Team. Dann fragte er mich leise, ob er mir auch eine Flasche Wein oder Champagner bringen kann. Kurz darauf kam er zurück, zu meiner Überraschung, mit einer großen Flasche Champagner, nicht nur in Piccolo-Größe. Zwar durfte ich sie nicht im Flugzeug öffnen, aber ich habe mich riesig gefreut, sie später zuhause zu genießen. Eine kleine Geste, die unglaublich viel ausgemacht hat.

Air France: herzlich, aber nicht immer konstant
Bei Air France ist die Ansprache ähnlich, in manchen Fällen vielleicht etwas herzlicher. Allerdings hatte ich auch den Eindruck, dass die Stimmung sehr von der Crew abhängt. Manche waren herzlich, andere wirkten schnell genervt, wenn man eine Frage hatte. Dazu kommt, dass das Englisch bei einigen Mitarbeitern nicht so stark war, was die Kommunikation manchmal etwas schwierig machte.
Mein Fazit
Für mich persönlich hat Lufthansa die Nase vorn, weil der Service einfach konstanter war. Ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt, alles lief verlässlich und gleichzeitig freundlich ab. Bei Air France kann man Glück haben und eine sehr warme Crew erwischen, es ist aber weniger berechenbar.
Entertainment und Ausstattung an Bord
Gerade auf langen Flügen ist das Entertainment-System oft dein bester Freund. Ein guter Film oder eine Serie kann die Stunden deutlich angenehmer machen.
Lufthansa: in Ordnung, aber etwas altmodisch
Bei Lufthansa findest du ein klassisches Inflight-Entertainment mit Filmen, Serien, Musik und Spielen. Die Auswahl ist groß genug, um dich über die Flugzeit zu bringen, allerdings wirkt das Design der Bildschirme teilweise ein wenig veraltet.
Air France: moderner und etwas abwechslungsreicher
Air France hat die neueren Maschinen schon mit moderneren und etwas größeren Bildschirmen ausgestattet. Die Bedienung ist intuitiver und das Layout angenehmer. Ich hatte den Eindruck, dass die Auswahl an Filmen und Serien etwas aktueller war. Es gab mehr bekannte Neuerscheinungen. Natürlich ist das Geschmackssache, aber mir hat es besser gefallen. Was praktisch war, ist, dass du dein Smartphone als Fernbedienung nutzen konntest!
Meilenprogramm – welches lohnt sich wirklich?
Gerade wenn du regelmäßig fliegst, macht ein gutes Meilenprogramm einen riesigen Unterschied. Am Ende geht es nicht nur ums Fliegen selbst, sondern auch darum, langfristig davon zu profitieren, zum Beispiel durch kostenlose Flüge, Upgrades oder Extras wie die Nutzung der Flughafenlounge. In diesem Abschnitt sprechen wir von dem Miles & More vs. Flying Blue Programm für Langstrecken.
Lufthansa – Miles & More
Bei Lufthansa sammelst du Meilen streckenbasiert. Das heißt: Je nach Buchungsklasse bekommst du einen bestimmten Prozentsatz der Entfernungsmeilen. Bei günstigen Economy-Tickets sind das oft nur wenige Punkte, bei teureren Buchungsklassen wie Y oder M die vollen Meilen. Für Vielflieger in Europa kann sich das lohnen, weil du viele Partner in der Star Alliance hast. mit Hotels, Mietwagen oder sogar über Kreditkarten.
Auf der Langstrecke, wie nach Costa Rica ist der Nachteil, dass du für einen Returnflug schnell 60.000–80.000 Meilen plus Steuern. brauchst. Du musst also sehr viele Flüge sammeln, um davon wirklich zu profitieren.
Air France – Flying Blue
Flying Blue vergibt Punkte nach dem Ticketpreis, nicht nach der Distanz. Wenn du günstige Economy-Tickets buchst, bekommst du weniger Punkte. Dafür sind die Einlösemöglichkeiten aber oft besser. Dank der monatlichen Promo Rewards kannst du auf der Strecke Europa – Costa Rica manchmal schon für 30.000–35.000 Meilen Return fliegen. Das ist fast die Hälfte von dem, was du bei Lufthansa brauchst. Für Langstreckenflüge kann Flying Blue also oft den besseren Gegenwert liefern, vorausgesetzt du bist flexibel mit deinen Reisedaten.
Fazit für Langstrecken?
- Wenn du vor allem innerhalb Europas fliegst und viele Zubringer nutzt, macht Miles & More Sinn.
- Wenn es dir um Langstrecken wie nach Costa Rica geht, hat Flying Blue meist die Nase vorn, weil du deine Meilen viel effizienter einsetzen kannst.
Flugpreise – Wer bietet den besseren Deal?
Nach zahlreichen Preisvergleichen habe ich festgestellt, dass sich Lufthansa und Air France auf der Langstrecke nach Mittelamerika und auch auf vielen anderen Routen nicht viel geben. Die Unterschiede liegen oft eher in den Reisezeiten und Angebotszeiträumen.
- Lufthansa: Könnte ich mir pesönlich den Flug nach Frankfurt sparen, hätte sicherlich Lufthansa oft eine besseren Deal. Schnäppchen findest du aber meist eher in der Nebensaison oder wenn die Airline kurzfristig Plätze auffüllen will.
- Air France: Mit dem täglichen Flugplan ab Paris hast du mehr Flexibilität und häufiger die Chance, günstigere Tickets zu bekommen. Allerdings musst du den zusätzlichen Zubringer nach Paris mit einrechnen.
Unterm Strich kommt es darauf an von wo du fliegst und lohnt es sich, beide Airlines regelmäßig zu vergleichen und auch Promo-Aktionen im Auge zu behalten. Vor allem Vielflieger profitieren langfristig eher über das Meilenprogramm, während Gelegenheitsreisende bei Air France oft günstiger wegkommen.
Surfboard im Gepäck – Welche Airline eignet sich besser?
Als Surfer spielt natürlich nicht nur der Preis des Tickets eine Rolle, sondern auch die Frage: Was kostet es, mein Surfboard mitzunehmen?
Lufthansa:
Surfboards gelten als Sportgepäck und müssen im Voraus, spätestens bis 72h vor Abflug angemeldet werden. In einigen Fällen kannst du auch, statt eines Gepäckstücks, das Surfboard ohne Zusatzkosten mitnehmen. Auf der Website von Lufthansa steht:
[…] Andere Sportausrüstung kann als Teil Ihres Freigepäcks gelten, sofern die Anzahl der Gepäckstücke und das Gewicht die Freigepäckmenge für Ihre Reiseklasse nicht überschreiten. Dies gilt jedoch nicht für das Tarifangebot Economy Light
Wenn Ihre Sportausrüstung die Freigepäckmenge und die Gewichtsbeschränkung der entsprechenden Reiseklasse, aber nicht das Maximalgewicht von 32 kg überschreitet, werden die Pauschalen für Sportausrüstung berechnet. […]
Lufthansa unterscheidet zwischen kurze Boards (bis 200 cm) und lange Surfboards (200 bis max. 315 cm. Solange deine Boardbag unter 32kg bleibt kannst du auch mehrere Boards reinmachen.
Mit dem Gepäckrechner kannst du schauen, was dein Surfboard kostet und ob du es statt deines Standardgepäcks mitnehmen kannst, meist sind es zwischen 100 und 200 EUR pro Strecke.
Da ich schonmal bei einer anderen Airline jedoch eine böse Überraschung am Flughafen hatte, Regel ich persönlich das gerne über den Kundenservice, sollte es aus der Buchung nicht eindeutig hervorgehen.
Air France:
Auch bei Air France gilt: Anmeldung als Sportgepäck ist Pflicht, wenn dein Surfboard 107 cm oder mehr beträgt (also fast immer). Die Anmeldung muss bei Air France spätestens 48h vor Abflug erfolgen.
Ich empfehle dir aber für beide Airlines es so früh wie möglich anzumelden, da es auch mal sein kann, dass es kein Platz mehr im Frachtraum gibt!
Für interkontinentale Flüge liegen die Gebühren meist ab 75 bis 150 Euro pro Strecke, also teilweise günstiger als bei Lufthansa. Für Deutschland nach Costa Rica ist es jedoch für beide Airlines gleich.
Sportgepäck, also Surfboards, dürfen bis 300 cm Länge betragen. Auf der Website wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es bei manchen Flugzeugen auch 180 cm sind. Das habe ich aber persönlich noch nicht erlebt.
Auch hier zählt: Ein Bag mit mehreren Boards ist erlaubt, solange es innerhalb der Gewichtsgrenze bleibt und es kann (zumindest in meinen Fällen) anstelle des Standardgepäcks mitgeführt werden
Mein Tipp für Surfer:
Rechne die Kosten für dein Surfboard immer direkt in den Ticketpreis mit ein. Ein vermeintlich günstiger Flug kann schnell teurer werden, wenn die Sportgepäckgebühren hoch sind. Kannst du vielleicht auf deinen Koffer verzichten und nur eine Boardbag bis 32kg mitnehmen? In jedem Fall: Das Anmelden nicht vergessen!
Und manchmal lohnt es sich sogar, das Surfboard vor Ort zu mieten oder gebraucht zu kaufen und es am Ende der Reise wieder zu verkaufen, besonders in Ländern wie Australien oder Costa Rica, wo gebrauchte Boards leicht zu finden sind.
Fazit Lufthansa vs Air France
Komfort |
Air France hat beqeumere Sitze |
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Kulinarik |
Geschmackssache. Ich persönlich bevorzuge Air France, Vegetariern oder Veganern könnte eher Lufthansa gefallen |
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Service |
ganz klar Lufthansa |
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Entertainment |
ähnlich, aber Air France etwas moderner |
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Meilenprogramm |
wenn man nicht viel in Europa fliegt, dann eher Flying Blue |
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Surfboard-Mitnahme |
ähnlich |
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Flugpreis |
ähnlich – nach Deals Ausschau halten |
Mein finaler Tipp: Schau nicht nur auf den Ticketpreis. Überlege dir, wie du wirklich reist und was dir langfristig wichtig ist: mehr Komfort, reibungsloser Ablauf oder das Maximum aus deinem Meilenkonto herauszuholen. Genau das macht am Ende den Unterschied und spart dir auf lange Sicht mehr, als du mit einem günstigen Einzelpreis gewinnst.
Dieser Artikel handelte von Lufthansa vs. Air France in der Economy Class und zeigt dir, welche Airline für Langstreckenflüge, auch mit Surfboard, die bessere Wahl sein kann.






