Working Holiday Visum Australien: Warum Surfer diese Chance nicht verpassen sollten
In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über das Working Holiday Visum Australien und warum es für (angehende) Surfer ein absolutes Muss ist.

Australien ist nicht einfach nur ein Reiseziel, es ist ein Sehnsuchtsort für alle, die das Meer lieben. Wer schon einmal vor Sonnenaufgang ins Line-up gepaddelt ist, während Delfine neben einem durch die Wellen gleiten, spürt, was dieser Ort auslöst. Solche Momente sind hier keine Ausnahme. Sie sind Teil eines Alltags, der sich komplett ums Surfen drehen kann – wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen.
Genau dafür gibt es das Working Holiday Visum. Es öffnet dir die Tür zu einem Leben, in dem du das Surfen wirklich in deinen Alltag integrieren kannst. Du wohnst an der Küste, arbeitest dort, wo andere Urlaub machen, lernst von Locals, verbesserst deine Skills schneller als je zuvor und findest Menschen, die Surfen genauso lieben wie du.
Wenn du davon träumst, deinen Alltag gegen Salzwasser, Sonnenuntergänge und endlose Wellen einzutauschen, dann ist dieses Visum deine Chance. Australien ist nicht nur eines der besten Länder zum Surfen, es ist auch ein Ort, der dich verändert, glaub mir. Und vielleicht ist jetzt genau der richtige Moment, die Reise zu starten.
Dieser Artikel handelt vom Working Holiday Visum Australien.
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Australien: Der Surfort, von dem alle träumen
Stell dir vor, du gleitest bei Sonnenaufgang barfuß über warme Wellen und plötzlich taucht ein Delfin neben dir auf. In Australien ist das keine Seltenheit, sondern Teil des Alltags für viele Surfer. Das Land bietet nicht nur einige der besten Surfspots der Welt, sondern auch eine einzigartige Verbindung zur Natur, die man kaum in Worte fassen kann.
Egal ob du schon länger surfst oder es lernen möchtest, Australien ist wie ein lebendiges Bilderbuch für Surfer. Die Küsten sind gesäumt von ikonischen Stränden wie Byron Bay, Noosa, Margaret River oder Bells Beach. Alles Namen, die in der Surfwelt Legendenstatus haben. Es gibt neben den epischen Reefbreaks für Fortgeschrittene auch unzählige Surfspots für Anfänger.
Zudem ist in Australien das Surfen tief in der Kultur verwurzelt. Viele Australier wachsen direkt am Meer auf, mit dem Surfboard unterm Arm. Diese authentische Surfkultur ist ansteckend, sie motiviert, inspiriert und verändert deinen Blick auf den Sport.
Die Vibes sind entspannt und man merkt das “hang loose” Lebensgefühl sofort. Australien gehört auf jeden Fall die Bucket List jedes Surfers und jeder, der es werden will.
Du machst dir sorgen wegen der Haie? Keine Sorge, du bist nicht der einzige. Schau dir dazu meinen Artikel an: 5 entscheidende Fragen für Surfer über Hai Angriffe in Australien
Was du über das Working Holiday Visum in Australien wissen solltest
Das Working Holiday Visum, kurz WHV, ist dein persönlicher Freifahrtschein in ein Jahr voller Freiheit, Reisen und traumhaften Wellen. Es erlaubt jungen Menschen aus bestimmten Ländern, bis zu 12 Monate in Australien zu leben, zu reisen und sogar zu arbeiten. Damit ist es perfekt, wenn du das Land nicht nur besuchen, sondern wirklich erleben willst, mit genug Zeit und Geld für ausgedehnte Surftrips entlang der Küste.
Was darfst du mit dem Working Holiday Visum?
Mit dem WHV kannst du (Stand Juli 2025):
- kurzfristig in Australien arbeiten, um deine Reise zu finanzieren
- bis zu 4 Monate lang studieren oder Kurse belegen (z. B. einen Surf-Instructor-Kurs 😉)
- mehrfach ein- und ausreisen, so oft du möchtest
- durch 3 Monate spezifizierter Arbeit (z. B. auf Farmen) ein zweites Jahr beantragen
Voraussetzungen: Wer kann das Visum beantragen?
Du musst:
- zwischen 18 und 30 Jahre alt sein (für manche Länder bis 35)
- einen gültigen Reisepass eines teilnehmenden Landes besitzen
- online von außerhalb Australiens beantragen
- ohne mitreisende Kinder reisen
- erstmals ein WHV beantragen (wer schon ein 417 oder 462 Visum hatte, muss das Folgevisum beantragen)
Wichtig: Du kannst keine Familienmitglieder in den Antrag einschließen. Dieses Visum ist für Einzelreisende gedacht, die unabhängig reisen und arbeiten möchten.
Kosten & Bearbeitung
Kosten: 670 AUD (Stand Juli 2025)
Bearbeitungszeit: Je nach Auslastung. Bei mir hat es tatsächlich nur 10 Minuten gedauert, aber ich habe auch schon von Fällen gehört, dass es sich über mehrere Wochen, gar Monate gezogen hat, da der Antrag nicht richtig gestellt war. Du solltest erst Flüge buchen, wenn du eine schriftliche Visumszusage hast. Die aktuelle Bearbeitungsdauer findest du hier im offiziellen Visa-Tool.
Warum sich das Visa für Surfer besonders lohnt
Surfen, reisen und arbeiten – ein Jahr Freiheit an Australiens Küsten
Das Working Holiday Visum Australien öffnet dir nicht einfach nur die Tür zu einem neuen Land. Es bietet dir die Möglichkeit, dich komplett in einen Lifestyle zu stürzen, der sich um Wellen, Natur und neue Erfahrungen dreht. Gerade wenn du surfen liebst oder es endlich lernen möchtest, ist dieses Visum eine der spannendsten Chancen überhaupt, da es sonst super schwierig ist eine Langzeitaufenthalts-Genehmigung in Australien zu bekommen.

Surfen, wo du lebst
Mit dem Working Holiday Visum bist du nicht an einen Ort gebunden. Du kannst von Küste zu Küste reisen und dort leben, wo du surfen möchtest. Vielleicht beginnt dein Abenteuer genau wie bei mir an der Ostküste in Byron Bay oder an der malerischen Great Ocean Road. Jede Region hat ihren eigenen Charakter, ihre eigenen Wellen und ihre eigene Community.
Arbeiten, wenn du willst – surfen, wenn du kannst
Das Besondere an diesem Visum ist, dass du neben dem Reisen auch arbeiten darfst. Und das macht dich unabhängig. Du kannst zum Beispiel im Café jobben, auf einer Farm helfen oder im Hostel arbeiten. Viele dieser Jobs findest du direkt an der Küste, oft nur wenige Minuten vom Strand entfernt. Neben Plattformen wie SEEK, findest du am einfachsten Jobs in Facebook-Gruppen der jeweiligen Region, z.B. “BYRON BAY – JOB Search & Offer”, oder du fragst direkt im Lokal nach!
Das bedeutet: morgens eine Surfsession, nachmittags arbeiten. Oder umgekehrt. Du musst keinen klassischen Urlaub planen, sondern kannst dir deinen Alltag so gestalten, wie es zu deinem Surflevel, deinem Rhythmus und deinen Zielen passt.
Ein Lebensgefühl, das bleibt
Australien ist nicht nur ein Land mit tollen Surfspots. Es ist ein Ort, an dem der Ozean Teil des Alltags ist. Du wirst Menschen treffen, die genauso denken wie du. Du wirst Momente erleben, die dich prägen. Und du wirst merken, wie sehr dein Surfen davon profitiert, wenn du regelmäßig im Wasser bist und von den Bedingungen lernst.
Wenn du offen dafür bist, unterwegs zu sein, Neues zu lernen und dich auf die Energie der Küste einzulassen, dann kann das Working Holiday Visum Australien dein Leben nachhaltig verändern.

Meine Highlights aus Down Under
Ich kam als Intermediate-Surferin nach Australien und ging mit einem völlig neuen Selbstverständnis für mein Surfen. Was mich dort erwartete, hat nicht nur meine Skills im Wasser verändert, sondern auch meinen Blick aufs Leben.
Morgens mit Delfinen surfen?
Kein Witz – das ist mir nicht nur einmal passiert. Sonnenaufgang, Glassy Conditions, Delfine im Line-up. Wenn es einen magischen Surfmoment gibt, dann genau so einen.
Tauchen & Meer-Magie: Drei unvergessliche Erlebnisse
Als Surfer fühlst du sicherlich auch die tiefe Verbundenheit zum Meer und deshalb liebe ich persönlich auch das Tauchen. Während meiner Zeit in Australien habe ich meinen frischen Tauchschein aus Bali direkt genutzt und drei ganz besondere Tauchgänge gemacht, die ich nie vergessen werde:
- Great Barrier Reef: Die Farben, die Korallen, die riesigen Fischschwärme, wie bei Findet Nemo. Ein echtes Weltwunder unter Wasser.
- Tauchen mit Haien in Byron Bay: Zwar waren die Haia “ungefährlich”, aber etwas Adrenalin hat trotzdem mitgespielt, aber auf eine faszinierende, ehrfürchtige Art. Die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen, war einfach beeindruckend.
- Tauchen mit Robben in New South Wales: Das war pure Lebensfreude! Die neugierigen Tiere haben uns regelrecht zum Spielen eingeladen, ein Erlebnis, das ich immer wieder gerne erzähle und empfehle.
Wenn du das Meer liebst, lohnt es sich, auch mal die Perspektive zu wechseln und unter die Oberfläche zu tauchen!
Campen? Ich? Niemals.
Ich hatte eine handfeste Spinnenphobie, Angst vor unhygienischen Duschen und dachte immer: Camping ist nix für mich. Und dann haben wir doch entschieden, ein Rooftop Tent zu kaufen und es war die beste Entscheidung unseres gesamten Australien-Trips und viel besser als ursprünglich befürchtet.
In dem Moment, wo du mit Blick auf die Küste aufwachst oder zwischen Kängurus dein Frühstück machst, merkst du, dass diese Erfahrung unbezahlbar ist. Besonders hat mir auch die Camping-Erfahrung in Tasmanien gefallen!
Falls dich das Thema Vanlife & Rooftop Tent in Australien interessiert, kommentiere gern unter dem Beitrag oder schreib mir direkt, dann weiß ich Bescheid, ob sich ein Artikel dazu lohnt!
Und mein Surf-Fortschritt?
Australien bietet so viele verschiedene Surfspots, sowohl lange Beachbreaks, kleine Buchten als auch epische Reefbreaks. Es war die perfekte Mischung, um Neues auszuprobieren. Ich habe gelernt, mit vollen Line-ups umzugehen, mich besser zu positionieren und mir Wellen selbstbewusster zu nehmen.
Was mir besonders gefallen hat: Die Locals sind entspannt, offen und freundlich. Kaum jemand ist territorial, denn viele sind es gewohnt, das Line-up mit Reisenden zu teilen. Aggressive Stimmung war eher selten und kam höchstens mal von einem übermotivierten Touri.
Am liebsten war ich früh morgens draußen, denn allein der Sonnenaufgang war schon ein Geschenk. Das Line-Up kann nämlich über den Tag ganz schön voll werden. Durch die konstante Wasserzeit habe ich sehr viel gelernt und mich innerhalb eines Jahres stark verbessert!
ACHTUNG: Suchtgefahr.
Mir, und vielen anderen, ist es passiert: Man will einfach nicht mehr weg. Durch die Möglichkeit, das Working Holiday Visum bei bestimmten Jobs zu verlängern, kann man am Ende einfach drei Jahre bleiben. Und plötzlich wirkt der Gedanke an den Alltag in der Heimat plötzlich… sagen wir mal: ziemlich grau.
Tipps für deinen Surftrip mit dem WHV
Australien ist riesig und genau das ist das Schöne. Du kannst monatelang unterwegs sein und du wirst es trotzdem nicht ansatzweise schaffen, alles zu sehen. Daher gibt es nie Langeweile-Gefahr. Aber ein bisschen Orientierung schadet nicht, gerade wenn du Arbeit, Unterkunft und Surfträume unter einen Hut bringen willst.
Die besten Surfregionen für jedes Surf Level
Australien bietet für jedes Surflevel die passende Welle: vom sanften Beachbreak bis zur kraftvollen Reef-Welle. Damit du deinen Trip je nach Können gut planen kannst, habe ich dir in einem separaten Artikel meine persönlichen Lieblingsorte für Anfänger und Intermediates zusammengefasst, inklusive Geheimtipps, Vibe-Beschreibungen und Spot-Guides.
→ Lies hier weiter: Surfen in Australien: Die besten Surfspots und Insider-Tipps für Beginner
Surfen, Leben, Arbeiten – wie du alles unter einen Hut bekommst
Die Zauberformel heißt: Surfen + Arbeiten + Reisen + Repeat. Mit einem Auto oder einfachen Van bist du superflexibel. Du kannst den Swell jagen, an den Küsten entlang cruisen und dort arbeiten, wo’s gerade passt, sei es in einem Café, auf einer Avocado-Farm oder in einem Hostel direkt am Strand.
Viele Surf-Hotspots haben eine eigene Backpacker-Community. Oft findest du dort Aushänge für Jobs oder kannst sogar gegen Unterkunft mitarbeiten.
Spartipps, Packliste & Jobplattformen
Packliste fürs Surfen
Damit du bestens vorbereitet bist, kannst du meine Evergreen-Packliste nutzen, erprobt auf über 20 Surftrips und ideal für jede Destination. Die Liste enthält Produktempfehlungen und steht dir als Artikel und kostenlose PDF zum Download zur Verfügung. Von Travel Essentials bis Sunscreen ist alles drin, was du für deinen Surftrip in Australien brauchst. → Hier geht’s zur Packliste
→ Tipp: In Australien kannst du super shoppen, vor allem in den großen Outlet-Centern, z. B. in Brisbane, findest du oft richtig gute Surfwear-Schnäppchen. Also: Spar dir den Platz im Koffer für einen schweren Wetsuit und gönn dir lieber vor Ort ein neues Teil!
Surfboard mitnehmen oder Kaufen?
Du kannst dein Board natürlich mitnehmen, aber der Gebrauchtmarkt in Australien für gebrauchte Boards ist recht groß und damit findet man immer etwas passendes zum fairen Preis. Oft kannst du es am Ende deiner Reise immer noch gut weiterverkaufen, vorausgesetzt es hat keine Schäden. Damit surfst du günstiger und sparst du dir den Rücktransport mit dem Flugzeug.
Am einfachsten findest du Secondhand Boards in Australien über den Facebook Marketplace oder in den Surfshop vor Ort.
Wenn du Hilfe bei der Wahl deines Surfboards brauchst schau dir am besten meinen Surfboard Ratgeber an.
Die Sache mit dem Autokauf in Australien
Während ein gebrauchtes Surfboard kaufen in Australien kein Problem ist, sieht es beim Gebrauchtwagenkauf anders aus und solltest beim Kauf wirklich aufmerksam sein: Scams rund um Auto(ver)käufe sind leider keine Seltenheit. Informier dich gut, prüfe die Fahrzeughistorie (Stichwort: REVS-Check) und schau dir den Wagen im besten Fall mit jemandem an, der sich auskennt.
Timing ist alles: Im australischen Winter (Juni–August) sind die Preise meist niedriger und das Angebot größer – viele verkaufen ihr Auto nach dem Roadtrip. Wenn du dagegen im Frühling (Oktober+) oder Sommer (Dezember+) startest, wollen plötzlich alle ein Auto – und die Preise steigen.
Hier findest du ein paar wichtige Tipps für den Autokauf in Australien. Das Video finde ich auch hilfreich:
meist genutzte Jobplattformen:
- backpackerjobboard.com.au
- seek.com.au
- gumtree.com.au
- Facebook-Gruppen
Typische Backpacker Jobs mit dem Working Holiday Visa
Ein großer Vorteil des Working Holiday Visums: Du darfst nicht nur reisen, sondern auch ganz legal arbeiten und dir damit dein Surf-Abenteuer finanzieren. Viele Jobs sind zwar körperlich fordernd, aber bieten dir gleichzeitig Flexibilität, um zwischen den Einsätzen genug Zeit für Wellen, Roadtrips und neue Bekanntschaften zu haben.
Hier ein Überblick über beliebte Jobmöglichkeiten für Reisende mit Surfbrett im Gepäck:
Farmwork & Fruit Picking
Klingt erstmal nach harter Arbeit – und ja ist es auch. Aber viele Backpacker entscheiden sich bewusst für ein paar Monate Farmarbeit, weil:
- Wer mindestens 88 Tage „specified work“ in einer dafür zugelassenen Region macht, kann sich ein zweites Visum sichern – und sogar ein drittes, wenn man nochmal verlängert.
Meistens finden die Jobs recht früh statt. Wer früh aufsteht, hat nachmittags oft noch genug Zeit für eine Surfsession.
Gastro & Café-Jobs
Wenn du, wie ich, lieber mit Espressomaschine als mit Traktor arbeitest: In den touristischen Küstenorten wie Byron Bay, Noosa oder Margaret River gibt es fast immer offene Stellen in Cafés, Bars und Restaurants.
Englischkenntnisse und ein freundliches Auftreten sind oft wichtiger als ein Lebenslauf. In einigen Regionen wirst du für gutes Personal regelrecht mit offenen Armen empfangen. Am besten in die Cafés oder Restaurants mit Lebenslauf vorbeigehen und fragen, ob sie Verstärkung brauchen. Dann sehen sie direkt dein Gesicht und können sich ein Eindruck von dir machen.
In Restaurants, die Alkohol ausschenken, benötigst du ein regionales RSA-Zertifikat (Responsible Service of Alcohol), das sich je nach Bundesstaat unterscheidet. Das RSA für New South Wales gilt als eines der strengsten und wird daher oft auch in anderen Regionen akzeptiert. Am besten schaust du dir vorab die aktuellen Regelungen an, da sich diese regelmäßig ändern können. Das RSA kannst du in der Regel ganz einfach online absolvieren.
Ich habe sogar ein eintägiges Barista-Training in Byron Bay gemacht. Weil ich hochwertigen Kaffee einfach liebe, wollte ich schon immer mal lernen, wie man ihn richtig zubereitet. Und das hat sich nicht nur für die Jobsuche gelohnt: Heute steht bei mir zu Hause eine kleine Siebträgermaschine und ich mache mir meinen Lieblingskaffee einfach selbst, auf Barista-Niveau.
Gastro-Jobs können in Remote Gegenden, z.B. im Norden Australien, auch als „specified work“ gelten, womit du deine 88 Tage vollmachen kannst! Schau unbedingt auf der Website nach den aktuellen Voraussetzen!
Hostels & Surf-Lodges
Du kannst in Hostels oft gegen Unterkunft arbeiten, zum Beispiel als Rezeptionist, Cleaner oder bei Social Events. Viele Surfhostels liegen direkt an den besten Spots. Morgens surfen, dann Betten machen oder Gäste einchecken, abends BBQ im Hostel oder Lagerfeuer am Strand.
Construction, Events & Festivaljobs
Du bist handwerklich geschickt oder einfach belastbar? Dann könnten auch kurzfristige Einsätze auf Baustellen oder bei Festivals was für dich sein. Die Bezahlung ist oft deutlich besser, dafür brauchst du manchmal ein sogenanntes White Card Safety Training oder andere Basics, die man aber schnell online machen kann. Auch Arbeit auf dem Bau kann für die 88-Days angerechnet werden!
Das solltest du bei der Jobwahl beachten
Theoretisch kannst du mit dem Visa fast jeden Job annehmen, aber in manchen Branchen ist es nicht ganz so einfach. Ich wollte zum Beispiel in der Immobilienbranche arbeiten, da ich dort meinen beruflichen Backround habe. Allerdings haben mich alle Unternehmen abgelehnt, weil das Visa grundsätzlich nur erlaubt, maximal 6 Monate am Stück bei derselben Firma zu arbeiten. Es gibt zwar Sonderregelungen, aber Arbeitgeber gehen oft davon aus, dass du bald weiterreist oder das Land verlässt. Deshalb lohnt sich für sie eine umfangreiche Einarbeitung meist nicht.
Aber fragen macht keine großen Umstände, solltest du einen bestimmten Jobwunsch haben!
Auslandskrankenversicherung
Für dein Working Holiday Visum in Australien brauchst du eine Auslandskrankenversicherung und das aus gutem Grund. Arztbesuche und Klinikaufenthalte können dort schnell richtig teuer werden. Ich selbst habe super Erfahrungen mit der Young Travellers Versicherung gemacht. Sie ist speziell für Langzeitreisende wie dich gemacht, erfüllt alle Visa-Anforderungen, lässt sich einfach online abschließen und flexibel anpassen. Du kannst sie für deinen geplanten Reisezeitraum abschließen und solltest du früher zurückkommen, bekommst du die nicht genutzten Monate sogar erstattet.
→ Hier geht’s direkt zur Young Travellers Auslandskrankenversicherung
Noch Fragen? Mehr Infos, FAQ’s und meinen Erfahrungsbericht findest du in diesem Blogartikel.
Fazit
Wenn du mit dem Gedanken spielst, ein Jahr (oder mehr) in Australien zu verbringen, zu surfen, zu arbeiten und das echte Leben am Ozean zu spüren, dann warte nicht zu lange.
Das Working Holiday Visum bekommst du nur bis zu einem bestimmten Alter, und viele sagen im Rückblick: „Warum hab ich’s nicht früher gemacht?“
Du wirst merken, dass eine Reise nach Australien jeden verändert und das meist zum Positiven. Die entspannte Mentalität, das Community-Gefühl im Line-Up, das einfache Leben im Rooftop-Zelt, die wilden Roadtrips entlang der Küste – all das verändert dich. Du wirst selbstständiger, mutiger und vermutlich ein besserer Surfer und bekommst einen anderen Blickwinkel auf bestimmte Dinge.
Wenn dich dieser Artikel bewegt oder zum Träumen bringt, dann nimm es als Zeichen. Informier dich, hol dir das Visum, buch den Flug. Der Rest findet sich unterwegs!
Dieser Artikel handelte vom Working Holiday Visa für Australien
Wenn du Fragen hast oder Hilfe bei der Vorbereitung brauchst, schreib mir gerne. Ich freu mich auf den Austausch.




