Surfen auf Siargao – Der Geheimtipp für Intermediates
Dieser Artikel enthält alles, was du über das Surfen auf Siargao, Philippinen wissen musst – egal, ob du Surfanfänger oder Intermediate bist.

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Siargao hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Es war unsere erste Station, nachdem wir unsere Jobs gekündigt hatten und losgezogen sind auf der Suche nach unserem Happy Place irgendwo zwischen Sonne, Salzwasser und echtem Lebensgefühl.
Die Insel hat uns mit offenen Armen empfangen: endlose Palmenhaine, kristallklares Wasser, ein entspannter Vibe und natürlich Wellen, die süchtig machen. Vor allem aber ist Siargao einer dieser seltenen Orte, die trotz wachsender Beliebtheit noch authentisch geblieben sind. Während andere Surf-Hotspots wie Bali oder Sri Lanka längst aus allen Nähten platzen, findest du hier noch (!) ruhige Line-ups und das Gefühl, wirklich angekommen zu sein. Wenn du planst, auf den Philippinen surfen zu gehen, sollte Siargao ganz oben auf deiner Liste stehen.
In diesem Artikel teile ich meine Erfahrungen mit dem Surfen auf Siargao: Wie geeignet ist die Insel für Surfanfänger und Intermediates? Was erwartet dich in den einzelnen Surfspots? Und wann ist die beste Zeit, um dir hier deinen ganz persönlichen Surftraum zu erfüllen?
Beste Zeit zum Surfen auf Siargao
Trockenzeit:
April – September
Lufttemperatur:
29 – 33 °C
Regen-/Taifunzeit:
September – April
Wassertemperatur:
27 – 30 °C
Das Tolle an Siargao ist, du kannst theoretisch das ganze Jahr über surfen, mal sind die Wellen kleiner, mal größer, wobei Juli und August als flachsten und inkonsistentesten Monate gelten. Wenn du allerdings auf konsistenten Swell und die besten Surfbedingungen hoffst, gilt die Regenzeit als beste Reisezeit zum Surfen. In diesen Monaten trifft der Südwestmonsun auf die Küste und bringt zuverlässige Wellen für Intermediates und Fortgeschrittene.
Wenn du gerade erst mit dem Surfen beginnst, gerne auch kleinere Wellen surfst oder eher Longboard-Wellen suchst, wirst du auch außerhalb der Hauptsaison deine Freude haben. Kleine Wellen lassen sich fast immer finden und mit etwas Glück bekommst du cleane Bedingungen bei deutlich weniger Andrang im Wasser.
Meine persönliche Erfahrung:
Ich war selbst von Mitte März bis Mitte April auf Siargao. Es gab ein paar ziemlich flache Tage, und auch windige Sessions waren dabei. Aber insgesamt hatte ich viele richtig gute Tage – cleane Pointbreak-Wellen, wenig Leute im Line-up und dieses ganz besondere Siargao-Gefühl. Wenn du flexibel bist und länger bleibst, lohnt sich die Reise auch in der Nebensaison. Und falls du doch mal eine Flat Week erwischst: Es gibt jede Menge andere Highlights auf der Insel – von Lagunen und Felsenpools bis hin zu entspannten Cafés und Community Vibes. Schau dir gerne auch meinen kleinen Travel Guide an!


Anreise nach Siargao
Die etwas längere Anreise ist vielleicht auch ein Grund, weshalb der Tourismus dort noch nicht so explodiert ist. Es gibt grundsätzlich zwei Wege um nach Siargao zu kommen: Flugzeug oder Fähre:
Mit dem Flugzeug:
Am einfachsten erreichst du Siargao mit dem Flugzeug. Die meisten Reisenden fliegen zuerst nach Manila oder Cebu. Von dort geht es mit einem Inlandsflug (z. B. mit Cebu Pacific oder Philippine Airlines) weiter nach Siargao – die Flugzeit beträgt ca. 1–2 Stunden. Ja, es ist eine kleine Propellermaschine – aber keine Sorge, ich habe mich sehr sicher gefühlt! Du findest gute Flugpreise bei CheapOair.com.
→ Reisetipp: Am Flughafen in Siargao muss man aktuell eine Gebühr von 150 PHP pro Passenger zahlen. Am besten du hast bereits etwas Bargeld in Deutschland oder am Flughafen in Cebu oder Manila abgehoben, falls der Automat am Flughafen auf Siargao nicht funktioniert.
Nach deiner Ankunft am kleinen Flughafen in Siargao wirst du direkt von wartenden Fahrern empfangen. Für derzeit ca. 300 PHP bringen sie dich in den Hauptort General Luna, wo die meisten Surfcamps, Cafés und Unterkünfte liegen. Auch hier empfehle ich dir, Bargeld direkt dabei zu haben!
Bedenke: Gerade in der Regenzeit kann es passieren, dass Flüge wetterbedingt kurzfristig gestrichen werden. Plane also lieber mit etwas Puffer.

Mit der Fähre
Wenn dir das Fliegen mit kleinen Maschinen nicht ganz geheuer ist oder du low-budget unterwegs bist, kannst du auch die Fähre nehmen. Dort kostet beispielsweise die Mitnahme von Surfboards nicht extra. (Du kannst vor Ort günstig Surfboards mieten für ca. 5 € am Tag)
- Flug nach Cebu
- Von dort weiter nach Surigao City (per Inlandsflug oder Bus + Fähre)
- Und dann mit der Fähre nach Siargao
Die Overnight-Fähre von Cebu nach Surigao ist eine gute Option, wenn du Geld sparen willst. Die letzte Etappe von Surigao nach Siargao dauert nochmal ca. 2 Stunden mit der Fähre.
Die entsprechenden Fähren-Tickets findest du am einfachsten auf 12Go.Asia
→ Reisetipp: Sobald ich am Flughafen ankomme, habe ich dank einer eSIM sofort wieder mobilen Internetzugang für eine stressfreie Weiterreise! Mein persönlicher Favorit ist Saily – die Datenpakete sind fair bepreist, und die App ist super einfach zu bedienen. Mit dem Code “saltwatersecrets” bekommst du sogar 5 % Rabatt! Und zum Schutz deiner Daten nicht vergessen dich über ein VPN, wie z.B. NordVPN zu verbinden, wenn du in öffentlichen Netzwerken verbunden bist!
Surfspots auf Siargao – und warum ein Surfguide Gold wert ist
Siargao ist ein echtes Surfer-Paradies und das liegt nicht zuletzt an seinem berühmtesten Spot: Cloud 9.
Der kraftvolle Reefbreak liefert bei großem Swell perfekte Barrel-Wellen und hat sich längst einen festen Platz auf der Bucket List leidenschaftlicher Surfer verdient. Die hohl brechende Welle ist technisch anspruchsvoll, schnell und nichts für Surf Beginner. Cloud 9 ist für Siargao das, was Pipeline für Hawaii ist: nicht einfach, aber legendär und ein Symbol für die Energie, die diese Insel umgibt.

Auch wenn du selbst (noch) nicht an den Start gehst, ist Cloud 9 das Herz der Surfkultur auf Siargao: Hier treffen sich Surfer, Fotografen, Locals und Reisende. Der ikonische Holzsteg, die Cafés, Surfschulen und Unterkünfte drumherum – alles pulsiert rund um diesen einen Ort.
Aber Siargao ist weit mehr als nur Cloud 9. Je nach Swell- und Windrichtung findest du hier meistens einen passenden Spot – vorausgesetzt, du kennst dich aus.

Ich kam als selbstbewusste Intermediate-Surferin nach Siargao, überzeugt davon, dass ich mich auch hier problemlos alleine zurechtfinden würde. Immerhin konnte ich einen Surf Forecast lesen und in Europa oder Bali hatte ich zwingend auch keine Surfschule mehr gebraucht, um zu den richtigen Spots zu kommen. Doch Siargao hat mir schnell gezeigt, dass hier einiges anders läuft.
Viele Surfspots erreichst du nur mit dem Boot, die Bedingungen sind komplex, und Forecasts allein helfen oft nicht weiter. Nach stundenlanger Recherche habe ich mich schließlich für ein paar Tage Surf-Coaching entschieden – am Ende waren es vier Wochen. Und das war die beste Entscheidung meines Trips! Hier erfährst du, warum:
Warum ein Surfguide auf Siargao so hilfreich ist
1. Lokale Spotkenntnis, die dir Zeit und Nerven spart
Ein erfahrener Local kennt die Spots in- und auswendig: Wann sie funktionieren, bei welcher Tide, wo es weniger voll ist, welche Wellenhöhe zu deinem Level passt. Ich war mit meinem Guide an nahezu leeren Spots. Ein erfahrener Local kennt die Surfspots auf Siargao in- und auswendig: wann sie funktionieren, bei welcher Tide, wo es weniger voll ist und welche Wellenhöhe zu deinem Surflevel passt.
Ich war mit meinem Guide an fast leeren Spots mit perfekten Bedingungen – obwohl der Forecast alles andere als vielversprechend war. Zudem sind auf Siagao die meisten Spots Riffbreaks und daher ist es extrem hilfreich (und sicherheitsrelevant!), wenn dir jemand vorher erklärt, wo du ins Wasser gehst, wo die Riffe liegen und wie du dich am besten im Line-up bewegst. So surfst du nicht nur entspannter, sondern auch sicherer – vor allem, wenn du dich in einem neuen Umfeld befindest.
2. Spot-Logistik leicht gemacht – dein Guide regelt das Boot
Viele Surfspots auf Siargao sind nur per Boot erreichbar und kostet Hin- und Zurück zwischen 4 und 5 €. Allein herauszufinden, welches Boot wohin fährt, wann es zurückkommt – und ob der Spot überhaupt läuft – kostet Zeit, Nerven und Geld. Ein Guide kennt die Fahrer, organisiert alles und oft zahlst du sogar weniger.


3. Schnelle Fortschritte statt Frust
Mit einem Guide bekommst du wertvolles Feedback bei jeder Session. Das ist gerade für Surfanfänger und Intermediates Gold wert. Du musst dich um nichts kümmern, kannst dich voll aufs Surfen konzentrieren und entwickelst dich garantiert schneller weiter.
4. Fairer Preis & lokaler Impact
Surfguides auf Siargao sind günstiger als z. B. in Bali. Ich habe für meine Sessions weniger als 10 € pro Stunde gezahlt (Tipp: Frage, ob der Boottransfer inklusive ist). Und das Geld kommt direkt bei den Locals an. Mein Guide z. B. hatte durch den Taifun sein Haus verloren. Es war ein gutes Gefühl, durch mein Coaching auch einen kleinen Beitrag für ihn und seine Familie zu leisten.
5. Extras wie Rabatt & Beratung beim Boardverleih
Dank meines Guides konnte ich während des Monats auf ein kleineres Board umsteigen – inklusive Beratung und Local-Rabatt im Surfshop.
6. Authentische Einblicke ins Leben vor Ort
Unsere Guides luden uns sogar zu sich nach Hause ein. Es gab ein selbstgekochtes, traditionelles Essen auf Bananenblättern – serviert in einem Wohnzimmer ohne Dach, das der Taifun zerstört hatte. Es war einer der herzlichsten Abende meines Lebens. Diese Verbindung zu den Locals habe ich nirgendwo sonst so intensiv erlebt wie auf Siargao.

7. Community-Respekt & sichere Line-ups
Die Locals auf Siargao sind unglaublich herzlich, offen und gastfreundlich – und grundsätzlich bereit, ihre Wellen zu teilen. Trotzdem habe ich gemerkt, dass Surfer auf Intermediate-Level, die sich für einen lokalen Guide entscheiden, nicht nur die Community unterstützen, sondern auch den Respekt der Locals leichter gewinnen. Die Guides sorgen nicht nur für Sicherheit und Ordnung im Line-up sorgt, sondern zeigt, dass du bereit bist, dich an die lokalen Gegebenheiten anzupassen. Du unterstützt damit nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern trägst auch dazu bei, dass das Surfen auf Siargao für alle fair und respektvoll bleibt. Die Guides im Line-Up sprechen sich unter anderem ab, welcher Schüler welche Welle bekommt, damit es keine Kollision gibt.
Mein Surfguide hieß übrigens Dom und sein Cousin Balong, Gigi ist auch super! Du kannst sie alle im Buddha Resort finden. Frag einfach an der Rezeption nach Ihnen und du wirst connected!
Surfcamp Empfehlungen Siargao
Wenn du Lust auf Gemeinschaft und schnell neue Leute hast, kannst du dir natürlich auch ein Surfcamp suchen. Das ist besonders als Solo-Traveler eine super Option. Hier findest du meine Empfehlungen – basierend auf Tipps von Locals und anderen Reisenden:
- Harana Surf Resort
- Punta Punta Surf Retreat
- Mao Mao Surf
- Buddha Surf Resort
- Fat Lips Surf Lodge
- Kelvin Surf Guru (nur Surfschule)
Kann man auf Siargao Surfen Lernen?
Ja, du kannst definitiv auf Siargao surfen lernen – es gibt Surfschulen, Surfcamps und auch einen beliebten Spot für Einsteiger: Jacking Horse. Das ist ein Riffbreak mit teilweise sandigem Untergrund, eher sanften Wellen und gut geeignet für die ersten Take-offs. Viele Anfänger starten dort. Eine Freundin von mir hat auf Siargao surfen gelernt und war super begeistert!
Meine persönliche Meinung: Wenn du absoluter Surf-Neuling bist und nur eine Woche Zeit hast, ist Siargao meiner Meinung nach vielleicht nicht die ideale Einstiegs-Destination. Hauptsächlich darum, weil es kaum klassische Beachbreaks mit sandigem Untergrund gibt, die für die allerersten Versuche oft angenehmer und angstfreier sind. Ein weicher Boden lässt dich einfacher fallen, was gerade zu Beginn den Unterschied macht.
Wenn du aber länger bleibst oder schon erste Surferfahrung hast, kannst du dich gut an die lokalen Pointbreaks herantasten – vor allem mit einem erfahrenen Guide an deiner Seite. Ich finde erst ab dann kann man die Vorzüge von Siargaos Surfspots so richtig spüren.
→ Gut zu wissen: Als Anfänger:in kannst du zu jeder Jahreszeit auf Siargao surfen lernen – selbst während der Trockenzeit, wenn die Wellen kleiner und das Wetter beständig ist.
Überblick anfängerfreundliche Surfspots
Auch wenn es auf der Insel kaum klassische sandige Beachbreaks gibt, findest du mit einem erfahrenen Guide und dem richtigen Timing einige surfbare Spots für Anfänger:innen, die sich gut für die ersten Wellen eignen oder um dein Level aufzubauen.
- Jacking Horse – direkt neben Cloud 9, ohne Boot erreichbar. Sanfte rechte Welle, perfekt für erste Versuche, aber oft sehr voll durch Surfschulen.
- Quicksilver – auf der anderen Seite von Cloud 9, funktioniert nur bei passenden Bedingungen, gut für erste Turns.
- Daku Island – per Boot erreichbar, sanfte, lange Wellen über tiefem Riff
- Giwan – ruhiger Spot, vom Ufer erreichbar,
- Cemetery – für leicht Fortgeschrittene, ebenfalls vom Ufer aus zugänglich, deutlich leerer als Cloud 9.
Mit einem Surfguide kannst du diese Spots gezielt ansteuern und dich entspannt an Riffbreaks herantasten, auch als Surf Beginner.
Warum Surfen auf Siargao perfekt für Intermediates ist
Ich selbst bin als Intermediate nach Siargao gekommen – und bis heute zählt die Insel für mich zu den besten Surf-Destinationen für Intermediates:
- Vielfältige Surfspots mit unterschiedlicher Ausrichtung: Das bedeutet, dein Surfguide kann je nach deinem Level einen passenden Spot auswählen – kleinere oder größere Wellen, bauchige oder steile Faces, sanfter oder technischer Take-off, Riff oder Mischboden.
- Viele Pointbreaks = besseres Üben: Im Vergleich zu Beachbreaks sind Pointbreaks meist vorhersehbarer, da sie an der gleichen Stelle brechen. Du kannst dich besser auf den Spot einlassen, im Channel kurz pausieren und das Line-up beobachten – das gibt Sicherheit und Selbstvertrauen.
- Weniger überfüllte Line-ups: Was nützen epische Wellen, wenn du sie mit 30 anderen teilen musst (alias Bali)? Auf Siargao ist es (noch) deutlich entspannter, und mit einem Guide findest du garantiert ruhige Spots mit viel Platz zum Üben.
- Günstige Surfguides: Besonders im Intermediate-Level ist Coaching Gold wert – und auf Siargao kannst du dir das dank der günstigen Preise sogar über mehrere Tage oder Wochen leisten.



Übernachten auf Siargao
Wenn du kein Surfcamp buchen möchtest, findest du auf Siargao problemlos Unterkünfte in allen Preisklassen. Es gibt viele budgetfreundliche Optionen für Backpacker:innen und Soloreisende – von Hostels mit Gemeinschaftsküche bis zu einfachen Bambus-Bungalows. Aber auch wer es etwas stilvoller oder luxuriöser mag, wird fündig: Boutique-Unterkünfte, stilvolle Eco-Resorts oder gemütliche Midrange-Bungalows direkt am Wasser sind ebenfalls vertreten. In meinem Siargao Travel Guide findest du Empfehlungen zu Unterkünften.
→ Reisetipp: Neben Hostelworld.com für günstige Unterkünfte lohnt es sich, sowohl bei Booking.com als auch Agoda.com zu schauen, da manche Unterkünfte ihre Angebote nicht auf beiden Plattformen inserieren.


Food & Lifestyle auf Siargao
Die Atmosphäre auf Siargao ist insgesamt sehr entspannt und laid-back. Du triffst auf viele Surfer:innen, Yogis, digitale Nomaden, Soloreisende – aber auch auf ein paar entspannte Familien. Gefühlt haben hier alle das gleiche Ziel: Natur, gutes Essen und nette Menschen genießen.
→ Lesetipp: 12 Best Things To Do in Siargao



Auch wenn die Insel auf den ersten Blick etwas rustikaler wirkt, mangelt es nicht an tollen Restaurants und Cafés. Du findest alles – von leckeren lokalen Gerichten bis hin zu veganen Hipster-Spots mit Smoothie Bowls, Specialty Coffee und nachhaltigem Konzept. Die Food-Szene ist klein, aber vielseitig – und wächst stetig.
Eine Liste meiner liebsten Cafés & Restaurants findest du in meinem Folgeartikel!
Nightlife
Das Nachtleben auf Siargao ist eher gemütlich als exzessiv – und genau das macht es so angenehm. Abends verwandelt sich die Hauptstraße von General Luna in eine Mischung aus Straßenmarkt, Musikmeile und Begegnungszone. Du kannst Live-Musik hören, gute Cocktails trinken oder einfach durch die Lichter spazieren, während Einheimische gegrilltes Streetfood verkaufen und die Bars chillige Beats spielen.
Es ist kein Ort für große Partynächte – aber ein perfekter Ort für echte Abende mit Atmosphäre.
Packliste für deinen Surf Trip
Dies sind neben deinen Alltagsdingen die wichtigsten Surftrip-Essentials im Koffer nach Siargao!
- Badeshorts / Bikini oder Badeanzug
- Sonnenschutz: Rashguard, Hut
- Reefsafe Sonnencreme 50+
- Sonnenbrille mit UV-Schutz
- Leichte Regenjacke
- Tropisches Surf Wax
- ggbf. Reef Schuhe
- kleine Dry Bag fürs Boot
- Handtuch oder dünnen Surfponcho
- Flip Flops / Sandalen
- Reiseapotheke (inkl. Elektrolyte, Schmerzmittel, Pflaster, Tape)
- Mückenpray + Insektenstichheiler
- Reisepass + Kopie (digital & analog), Impfausweis (ggbf. Kopie)
- Kreditkarte + etwas Bargeld in PHP
- Adapter (Philippinen: Steckdosen Typ A/B, 220 V)
→ Reisetipp: Vor Ort bekommst du zwar vieles, aber nicht alles in gewohnter Qualität. Besonders Surf- und Sonnenschutzprodukte sowie Medikamente solltest du besser von zu Hause mitbringen.
Fazit – Surfen auf Siargao
Siargao ist für mich weit mehr als nur eine Surf-Destination.
Es war der Ort, an dem ich zum ersten Mal gespürt habe, wie sich Freiheit, Einfachheit und Natur auf ganz natürliche Weise verbinden – mit oder ohne perfekte Wellen.
Das Wasser ist so klar, dass du das Riff darunter sehen kannst, und wenn die Wellen über das leuchtende Korallenriff brechen, wirkt es fast schon surreal. So eine Kulisse lässt dich alles andere vergessen.
Wenn du auf der Suche nach einem Spot bist, der authentisch, tropisch und voller Surf-Vibes ist, dann gehört Siargao definitiv auf deine Bucket List. Die Wellen sind traumhaft, die Community herzlich, die Atmosphäre einzigartig.
Egal ob du ganz am Anfang stehst oder als Intermediate die zahlreichen Pointbreaks für eine steile Lernkurve nutzen möchtest, mit dem richtigen Guide an deiner Seite und etwas Zeit wirst du auf Siargao unvergessliche Sessions erleben. Und selbst an flachen Tagen wirst du merken: Diese Insel hat mehr zu geben als nur Wellen.
Dieser Artikel handelte vom Surfen auf Siargao – mit allem was Surf Beginner & Intermediates wissen müssen.
→ Wenn du deinen Trip planst, schau unbedingt in meinen Artikel 12 unvergessliche Aktivitäten auf Siargao an.
